city4you

Zwischen Kleeblättern und Guinness – Ein Besuch in Dublin

Ach, Dublin. Diese sympathische Stadt im Land der Sagen und Mythen hat mir schon vor Jahren das Herz gestohlen und ich bin jedes Mal aufs Neue davon begeistert.
Zu erleben gibt es viel, sei es der Besuch der St. Patrick’s Cathedral, ein Spaziergang entlang am River Liffey oder das obligatorische Foto mit der Statue von Molly Malone.

Die Stadt ist voll von Kultur, geheimnisvoller Geschichte und Lebensfreude und hat für jeden etwas zu bieten. Hier ein paar meiner ganz persönlichen Empfehlungen für einen Besuch von Irlands Hauptstadt:

Eine Stadt wie ein Dorf

Was ich an Dublin besonders schätze ist nicht nur die gemütliche und heimelige Atmosphäre, sondern auch, dass man alles hervorragend zu Fuß erreichen kann. Die meisten Attraktionen sind nur einen Steinwurf voneinander entfernt und lassen sich schön zu einem Spaziergang verbinden. Wer lieber mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann die Stadt auch mit dem Drahtesel erkunden: ein Dreitagespass mit Dublin Bikes kostet 5 Euro.

Nicht nur für Buchliebhaber

Meiner Meinung nach ein absolutes Muss ist ein Besuch des Trinity College, am besten im Rahmen einer geführten Tour. Die älteste Universität Irlands befindet sich mitten im Herzen der Stadt und ist durchweg beeindruckend. Das Highlight ist hier die Old Library, eine der wertvollsten und atemberaubendsten Bibliotheken der Welt, die auch direkt den Seiten der Harry-Potter-Romane hätte entsprungen sein können. Dort kann man auch den wichtigsten Kulturschatz des Landes bestaunen: Das Book of Kells.

 

Drink, my Darling, Drink!

Was verbindet man sofort mit Dublin? Richtig, Guinness! Auch wenn sich am Geschmack des irischen Nationalgetränkes die Geiser scheiden, ist eine Tour durch das Guinness Storehouse ohne Frage Kult. Dort lernt man, wie eines der bekanntesten Biere der Welt gebraut und natürlich auch getrunken wird. Im Ticketpreis von rund 18 Euro ist ein gratis Pint enthalten, das man in der Gravity Bar im obersten Stock bekommt und von wo aus man einen atemberaubenden 360°-Ausblick über die Stadt hat. Kleiner Tipp: Man kann seinen Gutschein auch für einen Softdrink einlösen.
Wer übrigens mehr für Whiskey als für Bier übrig hat, sollte sich überlegen, in der Old Jameson Distillery vorbeizuschauen. Bei einer Führung mit anschließender Verkostung schlägt das Herz des Whiskey-Liebhabers definitiv höher.

Ein Traum für Nachtschwärmer

Vielleicht etwas verwirrend, aber der Begriff „Temple Bar“ bezeichnet nicht nur ein komplettes Szeneviertel, das voll ist mit kleinen, gemütlichen Kneipen, sondern ist auch der Name von Dublins wohl berühmtester Bar. Beides muss man unbedingt gesehen haben – das Viertel sowieso und die Bar im Speziellen. Dort pulsiert das Leben und es wird gelacht, getrunken und gefeiert, wie ich es auf diese Art noch nirgendwo anders auf der Welt erlebt habe. Die Einheimischen nennen das „craic„, was so viel bedeutet wie „Spaß haben“ und den hat man bei einem Besuch auf Dublins Feiermeile auf alle Fälle. Die eigentliche „Temple Bar“ ist zwar meistens voll bis unters Dach (leider besonders mit Touristen), aber auf einen Drink sollte man dort schon vorbei schauen. Klar, in anderen Lokalitäten zahlt man weniger und kann sich wahrscheinlich auch freier bewegen, aber das Feeling – besonders wenn es Livemusik gibt – ist doch etwas ganz besonderes.

(Gastautorin: Julia Schmauder)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.