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Genf – Sitz zahlreicher internationaler Organisationen

Genf, die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons, ist mit 200.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Schweiz (nach Zürich). Bekannt ist sie außerdem als Sitz zahlreicher internationaler Organisationen, wie beispielsweise der Vereinten Nationen, des CERN, der WHO, der WIPO sowie 31 weiterer Organisationen. Sie ist nicht nur eine der Städte mit der höchsten Lebensqualität, sondern auch einer der höchsten Lebenshaltungskosten der Welt.

Unterkunft und Transport

Wer die Stadt besuchen möchte, sollte sich also zunächst darüber im Klaren sein, dass Unterkünfte, Restaurants oder Nachtclubs recht teuer sind.

Vergleichsweise günstige Hotels lassen sich jedoch in der Nähe der Universität Genf finden.
Auch der Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln bietet Möglichkeiten zum Sparen, insbesondere, wenn man eine Tages- oder Wochenkarte kauft.
Hier spart man zusätzlich im Vergleich zu Taxis, da es üblich ist, den Taxifahrern Trinkgeld zu geben.
Überhaupt lässt sich die Stadt aufgrund ihrer kleinen Fläche auch angenehm per Fahrrad oder zu Fuß erkunden, da auf diese Weise sowohl alle Stadtteile erreicht werden können als auch viele Fußgängerzonen bestehen.
Einzig häufig anzutreffende Kopfsteinpflaster gestalten die Erkundungstour holpriger.
Grundsätzlich gilt für den Preis der Unterkunft sowie der Vergnügungsstätten: Je größer die Entfernung zum Zentrum, desto niedriger der Preis.

Sehenswürdigkeiten

Für einen guten Start in den Tag kann man im Hotel Tiffany frühstücken oder auch brunchen. Das Hotel bietet ausgezeichnetes Essen zu recht günstigen Preisen. Anschließend kann man den Wochenmarkt auf dem Place du Marché im Stadtteil Carouge besuchen und französisches Obst und Gemüse kaufen oder Wein verkosten.

Lohnenswert ist auch ein Bummel durch die Altstadt Genfs, die größte der Schweiz. Dabei handelt es sich fast schon um einen Geheimtipp, denn anders als an anderen Orten ist die Genfer Altstadt weder von Touristen noch von Einheimischen überfüllt.
Die beste Möglichkeit, den Genfer See kennenzulernen, ist eine Kreuzfahrt. Auf einer 45-minütigen Rundfahrt kann man den zweitgrößten europäischen See nach dem Bodensee erkunden. Wer es etwas kleiner mag, kann auf den sogenannten Mouettes, den Genfer Wassertaxis, etwas venezianisches Flair schnuppern und so außerdem fast jeden Punkt der Stadt erreichen.
Interessant und von weltweiter Bedeutung ist natürlich das europäische Hauptquartier der Vereinten Nationen im Internationalen Viertel, in dem auch einstündige Führungen angeboten werden.
Auch das CERN ist einen Besuch wert, schließlich wurde hier 1998 das Internet (World-Wide-Web) von Tim Berners-Lee erfunden.

Ideale Reisezeit

Die besten Reisemonate sind Juni, Juli und August. Zu dieser Zeit herrschen angenehme sommerliche Temperaturen, zudem werden verschiedene Veranstaltungen internationaler Bekanntheit abgehalten. Dazu zählen der Bol d’or, der weltweit größte Segelwettbewerb, der auf einem See stattfindet, oder das Fête de la Musique. Weiteres Highlight ist die Escalade im Dezember, welche die erfolgreiche Verteidigung der Stadt gegen Karl Emanuel von Savoyen feiert. Zu diesem Anlass werden traditionell Marmites d’Escalade angeboten, bei denen es sich um aus Schokolade geformte Töpfe mit Marzipanfüllung handelt.

Fazit

Genf ist der ideale Ort, um ein internationales Flair kennenzulernen, schließt kommt fast die Hälfte der Bewohner aus dem Ausland. Hier kann man außerdem UNO-Komissare beim Kaffeetrinken beobachten oder für einige Tage in die Lebenswelt der Schönen und Reichen eintauchen, die entlang des Genfer Sees flanieren.

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